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| aus: Kölnische Rundschau, 31.07.2008 |
| Henning Schmidtke und Stefan Reusch im BüZe Köln-Ehrenfeld |
Das Kontrastprogramm zu Reusch bot Kabarettist Henning Schmidtke, auch bekannt als "Musikpolizei". Er geißelte unter anderem gnadenlos musikalische Sünden der vergangenen Jahre und ganz besonders die berüchtigten superbrutalen Kinderlieder.
(...)
Dazu gab es aber auch Musikalisches von Schmidtke selber , vorgetragen mit Klavier und Mundharmonika. Oden an das Grillen, Mückenstiche oder die Kultur. An dieser wollte Schmidtke jedoch auch kein gutes Haar lassen: "Ich habe festgestellt, dass die Kultur voller Gewalt ist. Shakespeare war ja beispielsweise wahnsinnig kommerziell, da mussten Köpfe rollen. Deshalb, weg vom Diktat der Kultur!
Das alles war schön anarchistisch, politisch inkorrekt und vor allem zum Brüllen komisch. Das fand auch das Publikum im Bürgerzentrum, das zahlreich gekommen war.
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